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Theater aus Leidenschaft
Zwei wie Bonnie und Clyde
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Geniale Gaunerkomödie
Zwei wie Bonnie und Clyde

Manni und Chantal alias Bonnie und Clyde, alias Martina Riese und Michael Kulik, träumen vom großen Geld, Heirat in Las Vegas, Rente in Südamerika. Dafür muss aber erst mal eine Bank geknackt werden. Ein Kinderspiel! Zumindest, wenn die Beifahrerin auf der Flucht Straßenkarten lesen könnte und nicht ständig rechts und links verwechselte.
Dass sie schließlich in einem ehemaligen Schuhlager landen, ist noch das geringste Übel für die Möchtegern-Ganoven. Viel schlimmer ist, dass Chantal anstatt der Beute die Einkaufstüte einer Bankkundin mitgenommen hat. Also muss ein neuer Versuch gestar- tet werden, doch die Tücke liegt im Detail: sprich in einem enormen Umweg zur Bank, einer plötzlich geballten Konkurrenz weiterer Bankräuber, blickdichten Strumpfmasken und einem leeren Tank.
Trotz umfangreicher Generalproben scheitern auch die nächsten Versuche, ans große Geld zu kommen. Dass schließlich zumindest für Chantal ein Happy End in Sicht ist, verdankt sie natürlich eher dem Zufall als ihrer Intelligenz. In der schwungvollen Komödie Zwei wie Bonnie und Clyde, der Wuppertaler Autoren Sabine Misiorny und Tom Müller, hat sich Martina Riese für freche, kesse Tiraden entschieden, die viel Wahrheit in sich bergen und ungeheuer zum Lachen reizen.
"Anders als bei den bisherigen Aufführungen, verlassen wir Zwei wie Bonnie und Clyde für einige Szenen die Bühne und beziehen den gewaltigen Innenraum des Kulturdenkmals und den Aufgang zur hohen Kuppel mit ein, lassen Sie sich einfach überraschen. Auch der bisher ungenutzte Platz hinter der Bühne eignet sich ganz hervorragend, speziell für diese Produktion erweitern wir deshalb die Spielfläche bis an die runde Außenwand des Turmes", sagt Theaterleiterin Martina Riese.

Zwei wie Bonnie und Clyde ist ein aberwitziges Gaunerstück, eine Tour de Force für die Lachmuskeln und gleichzeitig ein groteskes Abenteuer", sagt Martina Riese als sie im Kieler Wasserturm in die Rolle der Chantal schlüpft. "Ein Gag jagt den nächsten und die Lage für das dilettantische Gaunerpärchen wird dabei immer verzwickter und verrückter." Fotos: Bevis M. Nickel

Autoren: Tom Müller und Sabine Misiorny
Regie: Tina Wagner
Dramaturgie und Spielleitung: Martina Riese
Regieassistenz: Friederike Molt
Bühnenbild: Tina Wagner, Rainer Kühn – Theater Kiel: Opernhaus
Bühnenbau: Jörn Knaack
Radioeinspielungen: Norddeutscher Rundfunk
Tontechnik: Josephine M. L. Hamann
Licht-Design: Martin Witzel – Theater Kiel: Opernhaus
Technische Leitung: Maiken van Hoogstraaten
Bildmaterial: Bevis M. Nickel

Für die Aufführungsrechte danken wir dem Verlag deutscher
Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten GmbH

Um zusätzliche Tiefe zu bekommen, wurde die ohnehin große Bühne nach hinten weit geöffnet und erstmals wird auch in der hohen Kuppel gespielt. "Ich habe jeden Hinweis im Stück dafür genutzt, diesen wunderbaren Raum einzubeziehen", sagt Regisseurin Tina Wagner. "Wir haben sogar den Text etwas verknappt, damit das Stück seine Leichtigkeit behält", sagt sie. "Spielen statt Reden" lautet ihre Devise. Für die Schauspieler eine zusätzliche Herausforderung: "Das Stück legt ein unglaubliches Tempo vor. Es gibt lange Wege, man ist ständig außer Atem", lacht Martina Riese, "so viel geschwitzt habe ich auf der Bühne selten." Foto: Bevis M. Nickel


Die Presse schreibt dazu:
Komödiantische Gaunerei im Wasserturm

Kiel – Sie träumen vom großen Geld und sind bereit, diesen Traum mit unlauteren Mitteln Wirklichkeit werden zu lassen. Manni und Chantal versuchen sich als Bankräuber, doch sie sind dem Job nicht gewachsen. Was alles schief gehen kann bei so einem Banküberfall haben Sabine Misiorny und Tom Müller in ihrer Gaunerkomödie Zwei wie Bonnie und Clyde aufgeschrieben.
Martina Riese hat das Stück für das Lore & Lay Theater ausgesucht – unter anderem, weil es in einem Schuhlager spielt, dem Zufluchtsort der beiden Möchtegern-Banditen, „und ein Lager passt einfach gut in den Wasserturm.“ Vor allem aber gefiel ihr die Leichtigkeit des Stückes, das erstmals als Sommertheater über die Bühne gehen soll. „Es ist witzig, spritzig und ein bisschen spannend – etwas für die ganze Familie.“ Ihr Spielpartner Michael Kulik, der in Hamburg seine Schauspielausbildung machte und zuletzt in Süddeutschland engagiert war, ist ein Neuzugang im Lore & Lay Theater – genauso wie Tina Wagner, die die Regie übernommen hat.
Den imposanten Innenraum des Turmes bezieht die erfahrene Theaterfrau, die neben ihrer Arbeit als künstlerische Leiterin der Kieler Schule für Schauspiel auch immer wieder selbst auf der Bühne steht, in ihre Inszenierung mit ein. Um „ein bisschen Tiefe“ zu bekommen, wurde die Bühne nach hinten geöffnet und erstmals wird auch in der hohen Kuppel gespielt. „Ich habe jeden Hinweis im Stück dafür genutzt, diesen wunderbaren Raum auszunutzen“, so Wagner.
Doch so schön der Raum ist, so schwierig ist er auch zu bespielen. Und so stiegen mit der Erweiterung der Spielfläche auch die Anforderungen an die Bühnentechnik – Probleme, die von Martin Witzel, Beleuchtungsmeister im Opernhaus, und Theatermaler Rainer Kühn gelöst werden konnten. Beherzte Streichungen im umfänglichen Text sollen das Spiel beleben, das die Regisseurin als „clownesk“ beschreibt.
„Wir haben den Text verknappt, damit das Stück seine Leichtigkeit behält“, sagt sie. „Spielen statt Reden“ lautet ihre Devise. Für die Schauspieler eine zusätzliche Herausforderung: „Das Stück legt ein unglaubliches Tempo vor. Es gibt lange Wege, man ist ständig außer Atem“, lacht Martina Riese, „so viel geschwitzt habe ich auf der Bühne selten.“

Von Sabine Tholund, Kieler Nachrichten vom 02.07.2008.

Möchtegern-Banditen üben den sorgfältig geplanten Bankraub im Kieler Wasserturm und wollen mit schauspielerischen Finessen überzeugen. Damit die Spannung richtig fühlbar wird, haben Bühnenbauer und Techniker alle Möglichkeiten ausgenutzt.
Foto: Bevis M. Nickel.

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